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Computertomographie

Gemäß einer Studie des Instituts für Radiologie der Ruhr-Universität Bochum sind viele Ärzte nicht darüber informiert, wie hoch die Strahlenbelastung einer Computertomographie ist. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, unterschätzten 72 % der 119 Ärzte aus Chirurgie, Innerer Medizin, Anästhesie und Neurologie die Strahlendosis der CT im Vergleich zur konventionellen Röntgenaufnahme. 39,5 % der Befragten schätzten die Strahlendosis einer konventionellen Röntgenaufnahme des Brustraums mit 0,01 bis 0,1 Milli-Sievert (mSv) richtig ein. Die Strahlenbelastung einer Computertomographie liegt hingegen bei 1 bis 10 mSv. Die Strahlenbelastung eines Menschen durch natürliche Quellen wie kosmische Strahlung beträgt etwa 2,1 mSv pro Jahr.

Ein Drittel der Befragten schätzte die Strahlendosis einer so genannten Low-Dose-CT als kleiner oder gleich der einer konventionellen Röntgenaufnahme ein. 90 % schätzten richtigerweise die Strahlenbelastung einer „High-Resolution CT” höher ein als die einer konventionellen Röntgenaufnahme. Das Institut fordert, dass im Medizinstudium und radiologischen Fortbildungsmaßnahmen Ärzte aller Fachrichtungen stärker für die Strahlenbelastung sensibilisiert werden. Die Hemmschwelle, eine solche Untersuchung anzuordnen, müsse angehoben werden.

Stand: 15. Mai 2007

Artikel der Ausgabe Sommer 2007

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