Steuernews für Ärzte

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Auslandsgeldanlage:

Meldepflicht. Der BFH hat jüngst die Auffassung der Finanzverwaltung bestätigt, dass die nach dem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz geltenden Meldepflichten für Banken im Todesfall auch für ausländische nichtselbstständige Zweigniederlassungen deutscher Banken gelten (Az. II R 66/04). Das ErbStG sieht im Fall des Todes eines Kontoinhabers die Meldung aller von der Bank verwalteten Vermögenswerte an die Finanzämter vor. Bislang war umstritten, ob ausländische Bankgeheimnisse einer solchen Meldepflicht der ausländischen Filialen deutscher Banken entgegenstehen würden. Wären jedoch Auslandsniederlassungen deutscher Banken von der Anzeigepflicht enthoben, könnten sich inländische Bankkunden faktisch der Erbschaftsbesteuerung entledigen, so der BFH. Ärzte und Ärztinnen, die Auslandsgeldanlagen tätigen, schützen ihre Erben vor solchen Mitteilungen am besten dadurch, dass sie Auslandsgeldanlagen über eine im Ausland ansässige Bank abwickeln und gar nicht erst ein deutsches Kreditinstitut bemühen.

Stand: 15. Februar 2007

Artikel der Ausgabe Frühling 2007

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